Vennbahnweg
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Wasserzeichen in Fotos setzen

Gestern war ich zu Besuch bei Carmen. Sie zeigte mir, wie viele ihrer Bilder geklaut wurden (ich hoffe ich darf das schreiben; ansonsten lösche ich das gerne wieder). Das schockte mich doch ein wenig. Bisher bin ich damit oft recht unbedarft umgegangen. Einige Bilder hatte ich mit einem Wasserzeichen versehen, aber ganz viele auch nicht. Mir war das oft zu anstrengend.

Aber aus diesem Anlass werde ich nun nach und nach in alle meine Bilder (auch in die alten) Wasserzeichen setzen, die sich nicht ganz so leicht aus den Bildern entfernen lassen. Das sieht vielleicht nicht immer sehr schick aus, aber ich habe keine Lust, dass meine Bilder irgendwann auf irgendwelchen russischen Seiten auftauchen. Und wenn, dann soll zumindest klar erkennbar sein, dass das meine Fotos sind.

Nach dem Import meiner alten Webseite tinashandcrafts.blogspot.de muss ich ohnehin jeden einzelnen Artikel noch einmal „anfassen“, denn das Import-Tool hat nicht alle Formate übernommen. Da ist noch einiges krumm und schief.

Erstellung eines guten Wasserzeichens

Vor längerer Zeit hatte ich bereits auf den Seiten von foto-schuhmacher.de eine sehr umfangreiche und gute Erklärung zum Thema Wasserzeichen gelesen, einschließlich einer Anleitung, wie man ein gutes Wasserzeichen erstellen kann. Allerdings war mir das damals zu umständlich, weshalb ich es gelassen hatte. Heute hatte ich mir die Zeit genommen und es war in der Tat nicht ganz einfach, aber machbar.

Abweichend von der Beschreibung von Foto-Schuhmacher.de habe ich GIMP genutzt. GIMP ist eine Freeware und hat ähnlich viele Features, wie der vorgeschlagene Photoshop. Auf jeden Fall sollte man bei dem Herunterladen von Freeware darauf achten, dass man sich keine sogenannten „Installer“ mit runterlädt. Die spionieren einen nämlich aus.

Im Grunde kann man die ganze Anleitung von Foto-Schuhmacher.de befolgen, nur sehen die Icons in GIMP halt anders aus und liegen auch teilweise woanders.

Nur am Ende bin ich etwas abgewichen. Dort habe ich auf der Ebene des Verlaufes den Verlauf ellipsenförmig ausgeschnitten, auf eine neue Ebene über die Schrift gelegt und dann die ursprüngliche Verlaufebene gelöscht. Dadurch sind meine Enden vielleicht nicht ganz so schön weich und rund, aber für mich ist das so okay.

Das Wasserzeichen auf das Foto legen

Das so erstellte Wasserzeichen kann man sich dann mittels GIMP, Photoshop oder einer Software, die eigens für die Erstellung von Wasserzeichen ist, auf das Foto legen.

Die Suche nach einer geeigneten guten Software, die Wasserzeichen gleichzeitig auf mehrere Bilder legt, erwies sich als schwierig. Bis ich etwas fand, was umsonst und praktikabel ist, musste ich etliches probieren. Versteht mich nicht falsch, ich würde für Software zahlen (und tue das auch oft), wenn der Preis angemessen ist! 30 USD für eine Software, die nichts anderes macht, als ein Bild oder Schrift über ein anderes Bild zu legen, finde ich allerdings sehr happig. Das war aber der durchschnittliche Preis für solche Software. Deutsche Software fand ich gar nicht. Das liegt sicherlich daran, dass sich auch deutsche Entwickler am US-Markt tummeln, weil dort die Kundschaft größer ist. Am Ende habe ich uMark von uconomix gefunden und für gut befunden. Im Gegensatz zu vielen anderen Free-Versionen hat diese eine Vorschau. Ohne Vorschau ist es total schwierig einzuschätzen, wie das Bild später aussieht (wenn man nicht gerade ein Pixel-Rechenkünstler ist).

Wie es am Ende aussieht, seht ihr oben. Eigentlich sieht man das Wasserzeichen nur ganz schwach. Das ist ein Bild aus meiner Heimat (vielleicht fünf Kilometer von mir entfernt). Der Blick ist von der Vennbahnweg aus aufgenommen. Der Vennbahnweg ist ein Radweg auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, der von Deutschland über Belgien bis nach Luxemburg geht.

Warum keine Verlinkungen?

Ich verlinke mit Absicht die Freeware nicht, weil ich keine Garantie dafür übernehmen kann, ob die Quellen, von denen ich die Software geladen habe, wirklich sicher sind. Ich kann mich nur auf meine Virensoftware verlassen, aber das ist auch nicht 100%ig. Wenn ihr irgendetwas im Internet nicht traut, dann ist das gut so. Genauso kann man meiner Beschreibung vielleicht auch nicht trauen 😉

 

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