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Motto MMM Jumpsuit – Vorüberlegungen

Am 20. Juni wird es einen Motto-Tag bei Me Made Mittwoch mit dem Thema Jumpsuit geben. Schon lange, lange hege ich den Gedanken, einen Jumpsuit zu nähen.

Der erste, der mir im Gedächtnis blieb, stammt bereits aus dem Jahre 2013 aus der Burda 02/2013 #124:

Das Model wurde aus Crépe de Chine gefertig.

Bei Overalls ist ja immer das Problem der Einstieg. Um diesen zu gewährleisten gibt es sehr unterschiedliche Herangehensweisen:

1. Weiter Ausschnitt, z. B. ein Überschlag am Ausschnitt.
2. Träger zum Öffnen z. B. via Schleifen oder Reißverschluss.
3. Reißverschluss vorne oder an der Seite.
4. Knopfleiste vorne.
5. Durch einen relativ normalen Ausschnitt möglich durch Stretchmaterialien.

Auch wunderschön finde ich den Jumpsuit aus der aktuellen Fashion Style 04/2018 #11:

Auch den Jumpsuit aus der aktuellen Burda 06/2018 # 113 finde ich toll (das Heft habe ich noch nicht; bin noch am Überlegen).

Auch eine Kombi aus zwei Teilen, die wie ein Jumpsuit wirken, könnte ich mir vorstellen, so wie aus der Fashion Style 03/2018 #2 + #6:

Was mich allerdings bei den meisten Modellen abschreckt sind die ultra vielen Teilen, da bekomme ich Panik, dass ich nicht zum Termin fertig werde.

Auf der Suche nach einem Modell mit möglichst wenig Teilen fand ich in der INSPIRATION Frühjahr 2018 (Herausgeber Bernina AG) einen total einfach zu machenden Jumpsuit. Er hat nur 3 Schnittmusterteile!

Ob ich das Gebinde an den Fesseln will, weiß ich noch nicht, aber m. E. müsste er auch gut ohne dieses funktionieren. Verwendet wurde leichter Baumwollstoff.

Da ich gerne meine Bestände etwas abbauen möchte, suchte ich in meinem Regal nach möglichen Stoffen. Da man für einen Jumpsuit immer um die drei Meter braucht, fielen ganz viele Stoffe raus. Zwei kamen in die engere Auswahl:

Links ist ein leichter Baumwollstoff (evtl. Hemdenstoff; leider weiß ich das nicht mehr so genau, ich kaufte den Stoff auf dem Türkenmarkt in Berlin und wollte ihn als Futterstoff verarbeiten, er ist aber m. E. dafür gar nicht geeignet, besonders nach dem Waschen verlor er seine Glätte). Und rechts ein Baumwollstoff (lt. Auszeichnung; ein Coupon von meiner Shoppingtour aus Paris) mit etwas Stand. Aus dem Stoff würde der Schnitt aus der aktuellen Burda am Besten dazu passen, da alle anderen Jumpsuit leichte, weich fallende Stoffe empfehlen.

So viel zu meinen Vorüberlegungen. Ich bin gespannt, wie weit ich komme, wie viele mitmachen und was die anderen so machen und freue mich schon sehr auf den 20.06. 🙂

4 Comments

  • kuestensocke

    Na da bin ich sehr gespannt! Jumpsuits sind so gar nichts für mich. Grundsätzlich finde ich viele Schniteile postiv, das sorgt in jedem Fall für bessere Passform als Stücke aus drei Teilen udn wohl auch mehr Komfort beim an- und auskleiden. Und das zusammennähen geht meist schneller als man glaubt. Habe gestern ein Probemodell für ein Kleid gemacht, das waren 14 Stoffstücke …. mit Zuschnitt war das Probemodell nach 3 stunden fertig. LG Kuestensocke

    • Tina

      Da hast du eindeutig mehr Erfahrung 😀 Natürlich stimmt der Einwand, dass die Passform bedeutend besser ist, aber (noch) tue ich mich schwer damit und brauche alleine für das Kopieren des Schnittes bei so vielen Teilen einen ganzen Tag. Der Zuschnitt des Stoffes dauert auch recht lange und dann muss das Ganze ja auch noch irgendwie angepasst werden, auch darin bin ich noch nicht so geübt. Am Liebsten würde ich ja den Mittelweg gehen: Mehr als drei Teile, aber weniger als zehn 🙂
      LG Tina

    • Tina

      Hallo Anja, schön dich hier zu lesen 🙂 Leider ist meine Arbeit noch nicht fertig. Das sind erst einmal Inspirationen, die ich mir aus Zeitschriften geholt habe. Die Arbeit kommt noch. Ich hoffe, ich bekomme das bis zum 20.06. hin, da ich hier im Blog noch einiges am Rumschrauben bin. So ein Umzug zieht schon einiges nach sich. Ganz liebe Grüße sendet dir Tina

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