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Winterjacken Sew Along – Nicht beim Finale dabei

Gestern um 24 Uhr schloss die Linkparty für das Finale des Winterjacken Sew Alongs endgültig und ich war nicht mit dabei. Schon letzte Woche zeichnete es sich ab, dass ich vermutlich nicht fertig werden würde, aber ganz still in mir regte sich immer noch die Hoffnung: Naja, vielleicht wird es doch noch etwas, wenn du am Wochenende gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel Gas gibst.

Am Wochenende saß ich dann da und kam wieder mit dem Kragen nicht weiter. Der Teufel steckt oft im Detail. Wie um alles in der Welt bekomme ich den inneren Belag um den Kragensteg gedreht und wo mache ich nur den Einschnitt? Es passte hinten und vorne nicht und so beschloss ich am Sonntag Abend, dass Nähen auch Spaß machen soll und ich jetzt nun schon so weit mit einer Jacke mit Reverskragen (!!!) gekommen bin und alles schon so super aussieht und so super passt, dass ich nun auf den letzten Metern nicht alles verpfuschen möchte, nur weil ich den Termin halten möchte. Also beschloss ich, die Jacke beiseite zu legen und ruhig bis zum Dienstag zu warten und dann meine Nählehrerin zu fragen, wo mal wieder mein Denkfehler sitzt.

So war es dann gestern. Ich bekam professionelle Unterstützung und war total froh darüber! Nun ist zumindest das Schwierigste geschafft, der Kragen ist fertig und sitzt super!

Und zum Glück gibt es ja das Finale der Herzen am 10. Januar 2016 bei dem ich dann hoffentlich dabei sein werde. Bis dahin müssen „nur noch“ das Futter, die Knopflöcher und die Knöpfe angebracht werden.

Das Einlassen der Weite klappte gut.
Beim Anprobieren riss mir die Jacke. Ich war dem
Herzstillstand nahe.
Zum Glück war es im Bereich des Abnähers
und hörte vor der Naht des Abnähers auf.
Ober- und Unterkragen
So sollte alles theoretisch zusammenpassen.
Aber warum komme ich hier nicht um die Ecke?
Hier das Problem von der anderen Seite.
Wir mussten Tricksen und den Kragen etwas stauchen, dann passte es.
Dadurch, dass ich schon einen Schnitt gesetzt hatte, bevor ich alles
passend gesteppt hatte, war der Einschnitt nun besonders groß.
Hier noch einmal im Gesamten.
Auch den Halsbelag so ansetzen, dass er beim Drehen eine Linie bildet,
wollte mir nicht auf Anhieb gelingen (hier der richtige Versatz, wie es sich gehört).
Der fertige Kragen.
Ich habe den Kragensteg und den Unterkragen in einem Wollstoff gearbeitet.
Mein Zwischenstand von gestern Abend.

Zur Erinnerung:
Hier findet ihr den Schnitt und die ursprüngliche Planung mit Fell.
Hier wurde die Entscheidung der Probejacke und hier die Entscheidung eine weitere Jacke zu nähen, bevor es dem Fell an den Kragen geht, getroffen.
Hier die ersten Schritte mit der Cordjacke und gleichzeitiges Fallenlassen des Felljackenplans.
Hier geht es zum „letzten Zwischenstand“ (der nicht der letzte werden sollte).
Hier mein Stand zum Finale (und kein Ende in Sicht).

One Comment

  • Ganz und Garn

    Ja ich denke es ist besser mal das Ding mal zur Seite zu legen wenn es hakt und dann ordentlich fertig zu machen. Vom Hinhuddeln hat man auch nichts, wenn danach der Mantel im Schrank verschwindet. Das letzte Foto ist doch schon super vielversprechend, er ist ja so gut wie fertig und sieht klasse aus.
    Liebe Gruesse Martina

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